Die Korean Times berichtet, dass die Behörden eine Regulierung von ICOs und damit eine legale Wiedereinführung der sogenannten "Initial Coin Offerings" planen. In welchem Umfang und Ausmaß eine Regulierung stattfinden soll, ist noch unklar. Wahrscheinlich wäre eine Kontrolle der Krypto-Börsen so wie die Einführung von entsprechenden Steuern. Die zuständige Financial Services Commission (FSC) schweigt hierzu. „Es gibt nichts, was wir derzeit offiziell sagen können“, so Kang Young-soo, ein Sprecher der Behörde. Die Anzahl von ICOs hatte im Jahr 2017 stark zugenommen. Dabei waren auch viele fragwürdige und dubiose Unternehmen dabei. Die oberste Finanzaufsicht untersagte deshalb im September vorläufig alle ICOs, um "die Verbraucher zu schützen". Verbote standen immer wieder im Raum, noch Anfang des Jahres dachte die Regierung über ein vollständiges Verbot von Kryptowährungen nach. Die Idee wurde nach heftigen Protesten aber wieder verworfen. Ein Zeitplan lässt sich auch momentan nicht ablesen, mit einer kurzfristigen Erlaubnis sollte aber nicht zu rechnen sein.